ಜಾರ್ಜಿಯಾ ಮೆಲೋನಿ: ಮಿಲನ್‌ನಲ್ಲಿ ಹಿಂಸಾಚಾರದ ವಿರುದ್ಧ 500 ಸೈನಿಕರು

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Mailand –[–> Jetzt schwappt das Krawall-Chaos nach Italien über! Nach den schweren Ausschreitungen in Frankreich erlebt auch Mailand Nächte voller Gewalt. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49) zieht die Notbremse und schickt 500 zusätzliche Soldaten in die Metropole. Sie sollen die bereits laufende Militärmission „Strade Sicure“ verstärken. Die Entscheidung fiel am Montag bei einem Sicherheitsgipfel in Rom mit Innenminister Matteo Piantedosi, Verteidigungsminister Guido Crosetto, den Vize-Regierungschefs Salvini und Antonio Tajani sowie Vertretern von Polizei und Geheimdiensten.

Italiens Regierung reagiert damit auf massive Ausschreitungen in Mailand. Die Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten und Mängel im Nahverkehr und bei Sozialleistungen waren am Wochenende teilweise eskaliert. Vermummte warfen Gegenstände auf Polizisten, Geschäfte wurden geplündert und verwüstet. Allein nach den Ausschreitungen am Sonntag wurden 271 Menschen zur Polizei gebracht, 32 festgenommen und 28 angezeigt.

Plünderer stürmen ein Geschäft in Mailands Innenstadt und kommen mit gestohlenen Waren und Kleidungsstücken wieder heraus

Foto: action press

Auch die Staatsanwaltschaft zeichnet ein drastisches Bild. In Ermittlungsakten ist von „zerstörerischen Aktionen von seltener Gewalt“ und einer „erheblichen kriminellen Fähigkeit“ einiger Festgenommener die Rede. Doch die 500 Soldaten sind erst der Anfang. Schon am heutigen Dienstag soll Melonis Kabinett über ein neues Sicherheitsdekret beraten.

Meloni will Eskalation wie in Frankreich verhindern

Geplant sind unter anderem schärfere Regeln bei schweren Verwüstungen während Demonstrationen sowie die Möglichkeit einer nachträglichen Festnahme innerhalb von 48 Stunden. Auch ein vorbeugender Gewahrsam (Präventivgewahrsam) soll auf bis zu 24 Stunden verlängert werden.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni (49)

Foto: Stephanie Lecocq/REUTERS

Meloni will damit offenbar verhindern, dass Italien Zustände erlebt, die am Wochenende auch Frankreich erschütterten. Dort kam es bei landesweiten Protesten ebenfalls zu schweren Ausschreitungen. Die französischen Behörden meldeten am Montagabend 2513 vorübergehende Ingewahrsamnahmen und 67 Festnahmen nach den Protesten vom Samstag. In Teilen von Paris sowie in Lyon wurden für die Nacht Ausgangssperren verhängt. Bizarr: In Frankreich tauchte geplünderte Ware anschließend auf Verkaufsplattformen wie „Vinted“ und „Leboncoin“ auf. Vinted erklärte, entsprechende Anzeigen zu identifizieren und zu entfernen.

Klar ist: Nach Italiens Sicherheitsgipfel am Montag in Palazzo Chigi lautet die Linie „La risposta dello Stato sarà ferma“, auf Deutsch etwa: „Die Antwort des Staates wird entschlossen sein.“



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