17:17 Uhr
Fallende Ölpreise schieben Dax an
Am deutschen Aktienmarkt ist es zu Wochenbeginn deutlich nach oben gegangen. Teilnehmer sprachen allerdings von einem zurückhaltenden Handel vor den US-Zwischenwahlen. Stützend wirkten sich die deutlich fallenden Ölpreise aus. Der Dax gewann 0,7 Prozent und ging mit 25.848 Punkten aus dem Handel. Der EuroStoxx50 notierte 0,9 Prozent höher bei 6145 Stellen. Die Märkte zeigten sich damit widerstandsfähig gegenüber dem Kurseinbruch der US-Technologie-Werte vom Freitag. Hier hatten erneut Zweifel an der Tragfähigkeit der massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) auf die Stimmung gedrückt.
Anleger versuchten zugleich, uneinheitliche Konjunkturdaten einzuordnen. Die deutschen Einzelhändler haben im September überraschend ein Umsatzminus verbucht. Für November allerdings habe sich die Konsumlaune etwas aufgehellt, erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) zu seinem Barometer. Die Stimmung bleibt aber weiter schwach und liege deutlich unter dem Vorjahr.
Gefragt waren im Dax Fresenius mit einem Aufschlag von 2,1 Prozent. Über eine Entwicklungspartnerschaft mit dem chinesischen Auftragsfertiger WuXi Biologics sichert sich der Gesundheitskonzern in den kommenden zehn Jahren den Zugriff auf bis zu 37 neue Biosimilar-Kandidaten. Die Aktien des Laborausrüsters Stratec gewannen nach positiv aufgenommenen Geschäftszahlen 7,7 Prozent. Auch der Verkauf der kriselnden Tochter Diatron MI stützte laut einem Händler den Kurs von Stratec.
Zudem schlugen die energiepreissensiblen Technologiewerte einen Erholungskurs ein. Die Aktien von Infineon, Aixtron und Elmos Semiconductor legten zwischen 1,5 und 4,0 Prozent zu.
17:23 Uhr
Gewinnen, wenn die Kurse fallen
In den USA stehen die Zwischenwahlen bevor. Wird das Ergebnis die bislang sehr robusten Börsenkurse auf Achterbahnfahrt schicken? Warum jetzt eine Absicherung sinnvoll sein kann und wie das funktioniert, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Kay-Peter Tönnes von Antecedo.
17:05 Uhr
Oracle-Aktie tiefrot
Die Ankündigung einer milliardenschweren Kapitalerhöhung hat die Aktie von Oracle auf Talfahrt geschickt. Die Papiere des US-Softwarekonzerns fielen um rund sechs Prozent auf 122,61 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten. Laut Pflichtmitteilungen an die Börsenaufsicht will Oracle durch die Ausgabe neuer Aktien und Anleihen 20 Milliarden Dollar einnehmen. Mit dem Geld soll die kostspielige Expansion in den Bereichen KI und Cloud-Infrastruktur finanziert werden.
Der Konzern ist hoch verschuldet und verfügt im Vergleich zu den Cloud-Konkurrenten Microsoft und Amazon über geringere Umsätze. Zum 31. August beliefen sich die Verbindlichkeiten auf mehr als 125 Milliarden Dollar. Seit Jahresbeginn hat die Oracle-Aktie damit 37 Prozent an Wert verloren.
16:49 Uhr
US-Industriebarometer gewinnt unerwartet an Tempo
Das Wachstum der US-Industrie hat im Oktober überraschend zugelegt. Der Einkaufsmanagerindex stieg auf 55,5 Punkte, nach 54,5 Zählern im September, wie das Institute for Supply Management (ISM) zu seiner Unternehmensumfrage mitteilte. Ökonomen hingegen hatten nur mit einer Stagnation gerechnet. Das Neugeschäft beschleunigte sich leicht, während der Jobaufbau etwas an Fahrt verlor. Zugleich deutet die Umfrage auf einen anhaltend hohen Preisdruck hin. Auf das verarbeitende Gewerbe entfallen rund 9,4 Prozent der Wirtschaftsleistung der USA.
16:39 Uhr
Fresenius baut Biopharma-Geschäft massiv aus
Fresenius macht einen entscheidenden Schritt zum Ausbau seines Biopharma-Geschäfts. Wie der Dax-Konzern mitteilte, hat er eine exklusive Entwicklungsvereinbarung mit Wuxi Biologics zum Ausbau seiner Biosimilars-Pipeline geschlossen. Dadurch erhält Fresenius im kommenden Jahrzehnt exklusive Optionsrechte für bis 37 potenzielle Biosimilar-Kandidaten.
Die entsprechenden Originalpräparate stehen für einen Umsatz von mehr als 370 Milliarden Euro, wie Fresenius-Vorstandschef Michael Sen sagte. Damit legt Fresenius die Grundlage für das langfristige Wachstum seines Biopharma-Geschäfts über die für 2030 formulierten Ziele hinaus. Gegenwärtig umfasst das Portfolio von Fresenius 29 vermarktete beziehungsweise in der Pipeline befindliche Moleküle.
16:16 Uhr
Schluckt SpaceX einen Mobilfunker?
SpaceX erhöht offenbar den Wettbewerbsdruck auf die US-Telekomkonzerne. Der Raumfahrtkonzern des Milliardärs Elon Musk will die Mobilfunktochter Boost des Satellitenbetreibers EchoStar übernehmen oder deren Funknetz nutzen, schrieb die “Washington Post” unter Berufung auf Insider. Musk habe dazu im vergangenen Monat persönliche Gespräche mit dem EchoStar-Verwaltungsratsvorsitzenden Charlie Ergen geführt. Keines der beiden Unternehmen war zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen.
SpaceX und die Tochterfirma Starlink wollen satellitengestützte Sprach- und Datenverbindungen über handelsübliche Smartphones anbieten. Hierfür erwarb der Konzern in den vergangenen Monaten zahlreiche US-Mobilfunkfrequenzen, unter anderem von EchoStar. Bei einer Übernahme von Boost Mobile erhielte SpaceX eine Vertriebsplattform und 7,4 Millionen Kunden.
15:58 Uhr
Ölpreisrückgang stützt Wall Street
Ein starker Ölpreisrückgang hat die Wall Street gestützt. Die Nervosität der Anleger vor den US-Zwischenwahlen begrenzte jedoch die Gewinne. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 notierten zur Eröffnung jeweils rund ein halbes Prozent höher bei 25.611 und 7618 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann etwa genauso viel auf 25.626 Zähler. Die Ölpreise verbilligten sich um jeweils mehr als sechs Prozent. Hintergrund sind seit drei Tagen andauernde Gespräche zwischen dem Iran und katarischen Vermittlern. Dabei geht es um eine Beilegung des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Im Fokus der Anleger stehen zugleich die Zwischenwahlen in den USA am Dienstag.
Bei den Einzelwerten stiegen Estee Lauder um rund ein Prozent. Der Kosmetikkonzern hat dank der robusten Nachfrage nach seinen Hautpflege- und Parfümmarken seine Jahresprognose angehoben. Dagegen fielen AT&T, Verizon und T-Mobile um bis zu rund einem Prozent. SpaceX erhöht offenbar den Wettbewerbsdruck auf die US-Telekomkonzerne. Der Raumfahrtkonzern will die Mobilfunktochter Boost des Satellitenbetreibers EchoStar übernehmen oder deren Funknetz nutzen, schrieb die “Washington Post” unter Berufung auf Insider.
15:35 Uhr
Ryanair befürchtet Preisschock “quer durch die Branche”
Ausgerechnet Ryanair-Chef Michael O’Leary warnt vor kräftig steigenden Flugpreisen im kommenden Jahr. Und seine Prognose hat es in sich. ntv-Börsenreporter Raimund Brichta erklärt, warum die eigentliche Kostenwelle auf die Fluggesellschaften erst noch zukommt, und was das für Urlauber bedeutet.
15:16 Uhr
Deal mit Qualcomm befeuert Infineon-Aktie
Eine Partnerschaft mit dem US-Chipkonzern Qualcomm gibt der Aktie von Infineon Rückenwind. Das Papier weitete nach der Ankündigung seine Gewinne aus und legte um rund drei Prozent zu. Die beiden Unternehmen wollen die Entwicklung von Fahrzeugcomputern für automatisiertes Fahren und digitale Cockpits beschleunigen, teilte der Dax-Konzern mit.
“Wir unterstützen die Automobilindustrie dabei, eine neue Generation von Fahrzeugcomputern zu entwickeln, die enorme Rechen- und KI-Leistung mit der im Straßenverkehr erforderlichen Zuverlässigkeit verbinden”, sagte Peter Schiefer, Leiter der Automobilsparte von Infineon. Infineon steuert dabei zu den auf hohe Rechenleistung und künstliche Intelligenz ausgelegten Plattformen von Qualcomm eigene Steuerchips (Mikrocontroller) und seine Kompetenz bei Sicherheitsfunktionen bei.
14:52 Uhr
Fox-Aktie steigt deutlich
Fox legt vorbörslich um mehr als vier Prozent zu, nachdem die Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA dem Gewinn einen Schub verliehen hat. Die Werbeeinnahmen stiegen dank der Fußball-Weltmeisterschaft sowie eines Aufschwungs bei der politischen Werbung und der Fox-Streaming-Plattform Tubi um 47 Prozent. Die Fox Corp. und die News Corp, die Muttergesellschaft des “Wall Street Journal”, haben gemeinsame Eigentümer.
14:25 Uhr
Mega-Fusion im KI-Bereich
Marvell Technology und Lumentum werden im Rahmen einer reinen Aktientransaktion im Wert von rund 115 Milliarden US-Dollar, einschließlich Schulden, fusionieren. Dadurch entsteht ein nach eigenen Angaben führendes Unternehmen im Bereich der Konnektivität für Künstliche Intelligenz. Die Anleger von Marvell schienen vergangene Woche wenig begeistert von den Aussichten auf den Deal zu sein, als Bloomberg berichtete, dass eine Einigung kurz bevorstehe. Die Aktie brach nach der Veröffentlichung des Berichts um 13 Prozent ein. Die Aktie der beiden Unternehmen gab im heutigen vorbörslichen Handel leicht nach.
14:01 Uhr
Ryanair erwägt Nullrunde bei Löhnen
Ryanair prüft wegen steigender Treibstoffkosten Einsparungen an allen Fronten und schließt vorübergehende Nullrunden für die Mitarbeiter nicht aus. Im wichtigen Sommerquartal von Juli bis September sank der Gewinn nach Steuern wie von Analysten erwartet um sechs Prozent auf 1,61 Milliarden Euro, wie Europas größte Billigfluggesellschaft mitteilte. Die Ticketpreise fielen in der Hauptsaison im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich zwei Prozent, ziehen im laufenden Vierteljahr jedoch wieder leicht an.
Die Gehälter könnte Ryanair ab April einfrieren, erklärte Ryanair-Chef Michael O’Leary. Auch über geringere Einsatzzeiten der Crews und weniger Verwaltungsbeschäftigte dank Nutzung von Künstlicher Intelligenz will er Geld sparen. Zudem macht Ryanair Druck auf Flughäfen, die Gebühren zu senken.
Die Airline kalkuliert auch für das kommende, bis März 2028 laufende Geschäftsjahr mit einer um rund zwei Milliarden Euro höheren Treibstoffrechnung. “Wenn es keine rasche Lösung des Nahost-Konflikts gibt, erwarten wir, dass die Preise für Kerosin bis weit in das Jahr 2027 hinein hoch bleiben werden”, sagte O’Leary. Die für das kommende Jahr erwarteten Ticketpreisanstiege dürften nicht ausreichen, um diese Kostenbelastung auszugleichen. Dafür müssten die Flugpreise um 20 Prozent steigen, sagte O’Leary. Es werde zweistellige Preiserhöhungen bei Ryanair wie in der gesamten Branche in Europa geben, aber womöglich nicht in diesem Ausmaß.
13:33 Uhr
Ölpreise sacken nun noch kräftiger ab
Mit den Ölpreisen geht es nun kräftig nach unten, Brent und WTI gaben um mehr als vier Prozent nach, weil fortschreitende Gespräche zwischen iranischen Vertretern und katarischen Vermittlern Hoffnungen auf Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran wecken. “Der jüngste Rückgang spiegelt die sich verbessernden Erwartungen im Zusammenhang mit den diplomatischen Verhandlungen unter Beteiligung des Iran wider, wobei erneute Gespräche die Hoffnung wecken, dass sich die regionalen Feindseligkeiten und Unterbrechungen von Energielieferungen schließlich legen könnten”, meint Naeem Aslam von Zaye Capital Markets. Die Unsicherheit an den globalen Energiemärkten bleibt jedoch angesichts der Sorge, dass die USA nach den Zwischenwahlen die Militärschläge gegen den Iran wieder aufnehmen könnten, erhöht.
13:10 Uhr
Wall Street etwas fester gesehen – Warten auf Apple-Zahlen
Zum Start in die neue Woche zeichnet sich an den US-Börsen eine Gegenbewegung auf die deutlichen Verluste vom Freitag ab. Vor allem Technologiewerte waren heftig abverkauft worden, nachdem neue Zweifel an der Tragfähigkeit der massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) aufgekommen waren. Der S&P-Future tendiert vorbörslich 0,5 Prozent höher, der Nasdaq-Future gewinnt 0,8 Prozent. Unterstützung kommt von den nachgebenden Ölpreisen.
Die Bilanzsaison legt heute eine Pause ein. Erst nach Börsenschluss werden Apple und Palantir ihre Drittquartalszahlen vorlegen. Der Apple-Quartalsausweis ist der erste unter dem neuen CEO John Ternus. Anleger warten gespannt auf etwaige Aussagen zu schnelleren Produkteinführungen, Preiserhöhungen und zum Thema KI.
12:46 Uhr
Verkraftet die Börse den Kapitalhunger der KI-Firmen?
KI-Firmen brauchen viel Geld und das holen sie sich an der Börse. Kann der Markt die Milliarden so abfedern, dass er nicht selbst in die Knie geht? Oder ist gerade das die Chance für die europäischen Aktienmärkte? Friedhelm Tilgen diskutiert darüber mit Kemal Bagci von der BNP Paribas und Henrik Muhle von der Fondsgesellschaft Gané.
12:24 Uhr
Geldmarkt: Inflationserwartungen könnten mit Ölpreis sinken
Wenig verändert zur Vorwoche zeigen sich die Sätze am Frankfurter Euro-Geldmarkt. Nach der EZB-Zinsentscheidung und auch der der US-Notenbank seien Hochrechnungen und Spekulationen wieder zurückgegangen. Der sinkende Ölpreis und damit auch fallende Renditen werden wohlwollend zur Kenntnis genommen. Langfristig dürfte eine zurückgehende Steilheit der Zinskurve auch die Zinserwartungen an den Geldmarkt zurückkommen lassen. Nachrichtlich im Fokus stehen daher besonders Berichte über die USA-Iran-Gespräche. “Die aktuellen deutschen Inflationsdaten hatten deutlich gemacht, wie stark die Zahlen an den Energiepreisen hängen”, so ein Disponent.
Tagesgeld: 2,42 – 2,62 (2,42 – 2,62), Wochengeld: 2,39 – 2,64 (2,39 – 2,64), 1-Monats-Geld: 2,55 – 2,62 (2,42 – 2,72), 3-Monats-Geld: 2,61 – 2,86 (2,48 – 2,84), 6-Monats-Geld: 2,92 – 3,10 (2,91 – 3,09), 12-Monats-Geld: 3,01 – 3,18 (2,99 – 3,17), Euribors: 30.10. 29.10. 3 Monate: 2,676 2,643, 6 Monate: 2,992 2,973, 12 Monate: 3,306 3,308
12:02 Uhr
Dax im Plus
Update von der Frankfurter Börse: Der Dax hat überwiegend im positiven Bereich agiert. Der deutsche Leitindex notierte am Mittag 0,3 Prozent höher bei 25.899 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg um 0,5 Prozent auf 6161 Stellen. Der Euro lag 0,4 Prozent fester bei 1,1204 US-Dollar.
11:49 Uhr
Ifo: Deutschland schlecht auf KI-Boom vorbereitet
Deutschland droht den Anschluss beim wirtschaftlichen Potenzial Künstlicher Intelligenz (KI) zu verpassen. Nach Einschätzung des Ifo-Instituts fehlen der größten europäischen Volkswirtschaft entscheidende strukturelle Voraussetzungen, um die Wachstumschancen der Technologie voll auszuschöpfen. Das geht aus einer Studie des Münchner Instituts im Auftrag der IHK für München und Oberbayern hervor. Experten warnen vor allem vor strukturellen Defiziten in Kernbereichen.
11:18 Uhr
Alstom-Aktie stürzt ab
Der Siemens-Rivale Alstom kappt die Prognose erneut und schickt damit seine Aktien auf Talfahrt. Die Papiere verloren an der Pariser Börse 27,1 Prozent an Wert. Der französische Zughersteller rechnet nach Problemen mit Nahverkehrszügen vom Typ Coradia Max in Deutschland nur noch mit einer Gewinnmarge von rund einem Prozent. Das sind 5,5 Prozentpunkte weniger als zuletzt. Zudem dürften 1,5 Milliarden Euro an Barmitteln abfließen, bislang war Alstom von einem Zufluss ausgegangen. Erst vor sieben Monaten hatte Alstom seine Prognose gekappt und das mit Verzögerungen und Problemen bei mehreren Großaufträgen begründet.
Im ersten Halbjahr fuhr Alstom nach vorläufigen Zahlen einen Verlust ein. Die Marge habe bei minus vier Prozent gelegen, nach 6,4 Prozent im Vorjahr, hieß es weiter. Alstom-Chef Martin Sion, der seit April im Amt ist, kündigte Einsparungen und einen Schuldenabbau an. Ziel sei es, ab dem kommenden Jahr wieder in stabileres Fahrwasser zu kommen.
10:53 Uhr
Deutsche Industrie wächst solide im Oktober
Die deutsche Industrie hat im Oktober an Dynamik gewonnen. Der von S&P Global in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex stieg auf 54,2 von 53,9 Punkten. In erster Veröffentlichung war ebenfalls ein Wert von 54,2 ermittelt worden. “Die deutsche Industrie beweist ihre Widerstandsfähigkeit und setzte den Aufwärtstrend im Oktober trotz des zunehmenden Kostendrucks fort”, kommentierte S&P-Global-Ökonom Phil Smith. “Zwar schwächten sich die Zuwächse bei Produktion und Neuaufträgen etwas ab, im Kontext historischer Daten fielen sie aber dennoch kräftig aus.”
Ursächlich für den Nachfrageschub sei eine Kombination aus steigenden Staatsausgaben für Verteidigung und Infrastruktur sowie höheren Exportumsätzen.
10:31 Uhr
“Datenschock” bei Einzelhändlern
Die deutschen Einzelhändler haben im September ein überraschendes Umsatzminus verbucht. Ihre Einnahmen fielen nominal um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Inflationsbereinigt (real) entspreche dies minus 2,0 Prozent. Ökonomen hingegen hatten mit einem Wachstum von rund 0,4 Prozent gerechnet, nachdem die realen Erlöse im August noch um 1,2 Prozent gestiegen waren.
“Das ist ein Datenschock zum Wochenstart – die schlechte Verbraucherstimmung fordert jetzt stärker ihren Tribut”, sagte Chefvolkswirt Alexander Krüger von der Bank Bethmann HAL. Die Folgen des Iran-Kriegs kämen offenbar verspätet in den Konsumdaten an. Der schwieriger gewordene Arbeitsmarkt enge Ausgabewünsche zudem ein, erklärte der Analyst. “Für das laufende Quartal sieht es nach einem fetten Umsatzminus aus.”
10:11 Uhr
“Der Börse ist egal, ob Trump verliert – erst einmal”
Die USA wählen Teile des Kongresses neu. Eine geteilte oder demokratisch geprägte Kammer könnte große Vorhaben von Trump bremsen. Für Anleger stellt sich die Frage, ob ein Machtverlust der Republikaner die Märkte erschüttert. Die kurze Antwort: Der Börse ist es egal – erst einmal, sagt Börsenreporter Frank Meyer.
09:49 Uhr
Gold unter 4000er-Marke
Der Goldpreis steigt. Eine Feinunze kostet um die 3900 Dollar und damit etwa 0,6 Prozent mehr. Der Preis bleibt damit jedoch unter der wichtigen Marke von 4000 Dollar. Erwartungen einer strafferen Geldpolitik belasteten den unverzinsten Vermögenswert weiterhin, meint Bas Kooijman von DHF Capital S.A. Inflationssorgen und Zinserhöhungserwartungen könnten sich abschwächen, falls es zu einem Rückgang der Ölpreise oder Anzeichen für eine Entspannung der regionalen Spannungen komme, was den Goldpreis stützen werde. Weitere Angebotsunterbrechungen oder ein stärker als erwartet ausgefallener Arbeitsmarktbericht für Oktober würden jedoch wahrscheinlich die Argumente für eine straffere Politik untermauern und das Edelmetall unter Druck halten, fügt Kooijman hinzu.
09:31 Uhr
Ölpreise fallen
Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im US-Iran-Konflikt drückt die Ölpreise um mehr als drei Prozent nach unten. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und die US-Sorte WTI verbilligen sich auf 110,05 und 100,68 Dollar je Fass (159 Liter). Brent hatte den Oktober auf dem höchsten Stand seit sechs Monaten beendet. Grund waren Befürchtungen, die Auseinandersetzungen könnten nach den US-Zwischenwahlen am Dienstag eskalieren.
Hintergrund der nun nachgebenden Preise sind die seit drei Tagen andauernden Gespräche zwischen dem Iran und katarischen Vermittlern. Dabei geht es um eine Beilegung des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Auch das Ausbleiben einer militärischen Eskalation am Wochenende habe die Preise gedrückt, sagt Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade. Entscheidend für die weitere Preisentwicklung am Ölmarkt ist laut Experten die geopolitische Lage in den kommenden Tagen. “Wenn die Zwischenwahlen ohne Angriffe und auch ohne eine Einigung vorübergehen, ist die entscheidende Frage, ob der Markt weiterhin einen erheblichen geopolitischen Risikoaufschlag einpreist oder ob dieser Aufschlag allmählich wieder abgebaut wird”, erklären die Analysten von ING.
09:12 Uhr
Anleger halten sich bedeckt
Der Dax startet schwächer in den heutigen Handelstag. Der deutsche Börsenleitindex notiert aktuell im Bereich von 25.765 Punkten, nachdem er am Freitag 0,9 Prozent auf 25.818 Zähler eingebüßt hatte. Dennoch stand ein Wochenplus von etwa 2,5 Prozent in den Handelsbüchern. Heute stützt ein niedriger Ölpreis. Gleichzeitig halten sich die Anleger vor den Zwischenwahlen in den USA zurück.
08:59 Uhr
Zwei neue Prozesse zum VW-Dieselskandal
Zur Aufarbeitung der Dieselaffäre bei Volkswagen beginnen im November zwei weitere Strafprozesse gegen insgesamt zehn Angeklagte. Am Landgericht Braunschweig startet heute ein Verfahren gegen drei ehemalige Führungskräfte des Konzerns. Im mittlerweile vierten größeren Betrugsprozess wird ihnen unter anderem vorgeworfen, die illegale Abschalteinrichtung mitentwickelt beziehungsweise nicht gegen die Weiterentwicklung der Software eingeschritten zu sein.
Der VW-Skandal kam im September 2015 ans Licht, als US-Behörden nachwiesen, dass Dieselfahrzeuge mit einer Software manipuliert waren. Diese erkannte Testsituationen und reduzierte die Stickoxid-Emissionen, im Alltagsbetrieb blieben sie aber deutlich höher. Der Skandal kostete dem damaligen VW-Boss Martin Winterkorn das Amt und den Autobauer Milliarden. Betroffen waren weltweit mehrere Millionen Fahrzeuge.
Am 24. November schließt sich das fünfte Verfahren in Braunschweig an, in dem gegen sieben ehemalige Führungskräfte und Mitarbeiter des Konzerns verhandelt wird. Für beide Verfahren sind jeweils 150 Verhandlungstage bis Ende 2028 geplant.
08:39 Uhr
Technologieaktien auf Erholungskurs
An den ostasiatischen Aktienmärkten geht es uneinheitlich zu. Tendenziell gut im Markt liegen Technologiewerte, die ihre Berg- und Talfahrt fortsetzen, nachdem sie am Freitag noch stark unter die Räder gekommen waren, belastet vor allem von einem schwachen Intel-Ausblick. Dies schürte Sorgen über die Gewinnerwartungen von Halbleiterunternehmen allgemein und anderen Unternehmen mit KI-Fantasie.
Die Akteure warteten nun auf Zahlen und Ausblick von Apple nach Ende des Handels an der Wall Street, heißt es. Im Blick stehen dabei unter anderem Aussagen zur frühen Nachfrage nach der iPhone-18-Reihe, deren Vorbestellungen Mitte Oktober begannen.
Die Erholung der Technologieaktien spiegelt der Kospi in Seoul wider, er macht einen Satz um 2,6 Prozent nach oben. Die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gewinnen 2,6 und 4,2 Prozent. Der breite Topix-500 in Tokio gibt dagegen um 0,7 Prozent nach. Hier könnten sich einige Akteure auch im Hinblick auf einen Feiertag am Dienstag etwas zurückhalten, an dem sie auf neue Entwicklungen nicht sofort reagieren können. Der Shanghai-Composite rückt um 1,1 Prozent vor, der HSI in Hongkong macht 0,6 Prozent gut.
08:21 Uhr
Eurofighter-Nachfolger: Airbus fordert Entscheidung
Nach dem Scheitern des deutsch-französischen Rüstungsprojekts FCAS dringt Airbus-Rüstungschef Michael Schoellhorn auf eine rasche Entscheidung der Bundesregierung über ein Nachfolgeprogramm. “In Deutschland sollte es eine Entscheidung bis zum Jahresende geben, die auch das Interesse der deutschen Luftfahrtindustrie berücksichtigt”, sagte Schoellhorn der “Augsburger Allgemeine”. Der Bundesrepublik stünden dafür zwei Optionen offen: eine Kooperation mit Schweden oder der Beitritt zu einem Bündnis aus Japan, Italien und Großbritannien (GCAP). Dieses Projekt sei weit fortgeschritten, da Japan wegen der Spannungen mit China Verzögerungen vermeiden wolle, erklärte der Manager.
Das deutsch-französische Vorhaben FCAS war Mitte des Jahres nach jahrelangen Verhandlungen geplatzt. Der neue Kampfjet der sechsten Generation soll den Eurofighter ersetzen und den Planungen zufolge Ende der 2030er Jahre einsatzbereit sein. Schoellhorn sieht im asiatischen Markt zudem ein wichtiges Wachstumsfeld für Airbus, von dem auch die europäische Fertigung profitieren könne.
08:03 Uhr
Dax zeigt überraschende Widerstandskraft
Mit Kursgewinnen dürften die europäischen Aktienmärkte in den Handel starten. Die Dax-Terminkontrakte liegen rund 70 Punkte im Plus. Die Märkte zeigen damit eine überraschende Widerstandskraft gegen den Kurseinbruch der US-Tech-Werte vom Freitag. Intel waren um fast 30 Prozent eingeknickt, viele andere Chip-Werte um die 10 Prozent, selbst Titel des KI-Flaggschiffs Nvidia fielen um über 4 Prozent.
Als bedrohlich für den Markt werten Händler davor die Zahlen von Apple am Montagabend. Hier wird zwar mit einem Umsatzanstieg gerechnet, aufgrund der massiven Preiserhöhungen jedoch mit einem Einbruch im Geräteverkauf oder einem weniger optimistischen Ausblick auf das wichtige Weihnachtsgeschäft.
07:46 Uhr
“Messlatte für Gewinne liegt sehr hoch”
Zahlreiche Firmenbilanzen dürften die Anleger in dieser Börsenwoche in Atem halten. “Die Messlatte für die Gewinne liegt sehr hoch”, sagt Chris Galipeau, Chefmarktstratege des Franklin Templeton Institute. “Und wenn man diese Erwartungen verfehlt oder an der Hürde scheitert, gerät man in Schwierigkeiten.”
So veröffentlicht etwa Apple heute seine Geschäftszahlen. Die Aktien des iPhone-Konzerns sind in diesem Jahr bisher um 28 Prozent gestiegen. Auch von den Halbleiter-Herstellern AMD und Qualcomm sowie von Palantir, das einen weiteren Einblick in den KI-Markt bietet, werden Ergebnisse erwartet. McDonald’s, Amgen und ConocoPhillips gehören zu den über hundert S&P-500-Unternehmen, die diese Woche ihre Zahlen präsentieren.
07:28 Uhr
Bundesregierung lädt zum KI-Gipfel
Beim zweitägigen Digitalgipfel der Bundesregierung kommen heute Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um sich über künstliche Intelligenz (KI), Cybersicherheit und digitale Souveränität auszutauschen. Der kanadische KI-Pionier Yoshua Bengio hält eine Rede zu den Chancen und Risiken dieser Technologie. Am Nachmittag haben Kanzler Friedrich Merz und Digitalminister Karsten Wildberger zu einer Pressekonferenz geladen.
07:11 Uhr
Bitcoin reagiert auf “Bankraub in Internetgeschwindigkeit”
Der Bitcoin erholt sich leicht. Die Kryptowährung stieg auf über 78.000 Dollar, nachdem er am Freitag auf ein Sechswochentief gefallen war. Dennoch zeigten sich institutionelle Anleger nervös: Aus US-Spot-Bitcoin-ETFs flossen am Freitag 643 Millionen Dollar ab. Ein Hackerangriff auf eine Kryptobörse sei wie ein Bankraub in Internetgeschwindigkeit, sagte Ari Redbord vom Blockchain-Analyseunternehmen TRM Labs. Dies schaffe ein instabiles Risikoprofil für alle, die für das Kapital anderer Leute verantwortlich seien.
06:53 Uhr
Asien-Anleger setzen auf China und Apple
Die asiatischen Aktienmärkte stabilisieren sich zum Wochenstart nach den jüngsten Verlusten. In Tokio legt der Nikkei-Index am Montag um 0,4 Prozent auf 63.559,99 Punkte zu, während der breiter gefasste Topix 0,4 Prozent niedriger bei 3948,49 Zählern notiert. Auch in China greifen die Anleger wieder zu: Der Shanghai Composite gewinnt 1,2 Prozent auf 3640,93 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt um 1,3 Prozent auf 4.035,72 Punkte.
In Japan stützen starke Firmenbilanzen den Markt, während politische Pläne für Aufmerksamkeit sorgen. Die Regierung in Tokio erwägt Insidern zufolge, die Verteidigungsausgaben in den kommenden fünf Jahren auf bis zu 80 Billionen Yen (rund 508 Milliarden Dollar) fast zu verdoppeln. Zu den Gewinnern am Aktienmarkt zählt Tokyo Electron mit einem Plus von 5,1 Prozent nach einer optimistischen Gewinnprognose. Auch Panasonic rückten nach einer angehobenen Vorhersage um 5,2 Prozent vor. Zu den Verlierern gehört dagegen der Speicherchip-Hersteller Kioxia, dessen Aktien nach einem enttäuschenden Ausblick um 13,3 Prozent einbrechen.
In China treiben Spekulationen auf staatliche Stützungsmaßnahmen die Kurse an. Medienberichten zufolge beraten die Aufsichtsbehörden mit Finanzinstituten über neue Instrumente für den Kapitalmarkt, nachdem der Leitindex im Oktober stark gefallen war. Zudem senkt die Zentralbank faktisch die Finanzierungskosten, indem sie ihren Leitzins auf einen Tagesgeldsatz von 1,25 Prozent umstellte. “Das ist faktisch ein roter Umschlag für Finanzinstitute, der ihre Nettozinsmargen um etwa fünf Basispunkte erhöht”, erklärt Zhaopeng Xing, China-Stratege bei ANZ.
06:35 Uhr
Abhebungswelle bei Kryptobörse Binance
Nach der Wiederaufnahme von Auszahlungen bei der Kryptobörse Binance haben Kunden 3,64 Milliarden Dollar abgezogen. Dies entspreche 2,1 Prozent der verwalteten Vermögenswerte, teilte das Unternehmen mit. Die Abflüsse hätten sich nach einem ersten sprunghaften Anstieg stabilisiert. Binance widersprach zugleich Daten der Analyseplattform DefiLlama, die die Abflüsse auf 5,81 Milliarden Dollar bezifferte. Diese Zahl sei ungenau, da sie interne Transfers auf neue eigene Wallets fälschlicherweise mit einbeziehe, erklärte ein Binance-Sprecher. Das Unternehmen verwaltete Ende Oktober nach eigenen Angaben Vermögenswerte in Höhe von 171 Milliarden Dollar.
Bei dem Cyberangriff am Donnerstag hatten Hacker digitale Vermögenswerte im Wert von 6,3 Milliarden Dollar entwendet. Binance teilte mit, die Plattform habe inzwischen 95 Prozent der gestohlenen Kundengelder aus eigenen Reserven ersetzt. Die US-Bundespolizei FBI macht eine staatliche Hackergruppe aus Nordkorea für die Tat verantwortlich. US-Präsident Donald Trump erklärte jedoch, die Urheberschaft sei noch unklar.
06:15 Uhr
Das ist los im frühen Devisengeschäft
Im asiatischen Devisenhandel halten sich die Anleger im Vorfeld der US-Zwischenwahlen und wichtiger US-Konjunkturdaten weitgehend zurück. Der Dollar gewinnt 0,3 Prozent auf 157,93 Yen und legt leicht auf 6,6488 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8244 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1167 Dollar und zieht leicht auf 0,9207 Franken an.
06:00 Uhr
“Blaue Welle” wird zum KI-Damoklesschwert
Die US-Zwischenwahlen, eine Flut von Unternehmensbilanzen und der monatliche US-Arbeitsmarktbericht werden die Börsen in dieser Woche auf die Probe stellen. In der alten Woche beflügelten starke Firmenergebnisse den Dax, der am Freitag mit 25.818 Punkten schloss – ein Wochenplus von rund 2,5 Prozent. Bei den großen Tech-Konzernen an der Wall Street standen die Zeichen wegen hoher Barmittelabflüsse und zuletzt enttäuschender Wachstumszahlen allerdings auf Sturm. “Die Anleger blicken nun wieder deutlich kritischer auf die Zahlen der KI-Giganten und scheinen nervös zu werden”, erklären die Strategen der LBBW.
Auch die anhaltend hohen Ölpreise könnten zum Bremsklotz für die Aktienmärkte werden. Im Oktober steuerte der über der Marke von 100 Dollar liegende Preis für US-Leichtöl WTI auf einen Anstieg von rund vierzehn Prozent zu. Ein erneuter US-Militärschlag gegen den Iran nach den Zwischenwahlen würde hier “im wahrsten Sinne des Wortes weiteres Öl ins Feuer gießen”, heißt es bei der LBBW.
Zur Halbzeit der zweiten Präsidentschaft von Donald Trump wird am Dienstag entschieden, ob seine Republikaner ihre knappen Mehrheiten in beiden Kongresskammern verteidigen können. Zur Wahl stehen das gesamte Repräsentantenhaus und gut ein Drittel des Senats. Die Demokraten benötigen in beiden Kammern jeweils vier zusätzliche Sitze, um die Kontrolle zu übernehmen. Die Umfragewerte für Trump sind angesichts steigender Lebenshaltungskosten und eines erbitterten Streits über die Zuwanderung stark gefallen.
Investoren bereiten sich auf zunehmenden Widerstand gegen Rechenzentren vor, deren Auswirkungen auf Energiekosten und Umwelt auf starken öffentlichen Widerstand stoßen. Ein Sieg der Demokraten dürfte zu einer strengeren Regulierung führen. “Sollte es zu einer deutlichen ‘blauen Welle’ zugunsten der Demokraten kommen, wird dies als negativ für die KI-Titel, für die Technologiebranche im Allgemeinen und vielleicht sogar für den Gesamtmarkt gewertet”, sagt Rick Meckler von Cherry Lane Investments.
Einigen Experten zufolge besteht die Gefahr, dass Trump und seine Partei eine Niederlage nicht akzeptieren könnten. Stattdessen könnten sie versuchen, Wahlergebnisse zu manipulieren oder das Zusammentreten des Repräsentantenhauses zu verhindern – als Folge drohten dann Klagen und Demonstrationen. Ein solches Szenario habe nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, sei aber nicht ganz auszuschließen, erklären die Commerzbank-Ökonomen.
Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.